Wer sich ein wenig mit den Einstellungen der virtuellen Computer mit Hyper-V oder Hyper-V V2 beschäftigt hat,
müsste im Bereich der virtuellen Festplatten auch sehr schnell auf die Auswahl des Controller gestoßen sein.
Es ist möglich die virtuellen Festplatten entweder an den virtuellen IDE oder SCSI Controller anzuhängen. Der Unterschied liegt im Detail, der maximalen
Größe der VHD, Bootfähigkeit, Performance und HotPlug.
Eins vorab: Es ist auch mit Hyper-V V2 (enthalten im Server 2008 R2), nicht möglich vom SCSI Controller zu starten. Das Bootgerät muss also am
IDE Controller angehängt sein. Die max. Größe der VHD liegt dabei bei 127 GB.
Die Datenplatten sollten an den SCSI Controller angehängt werden, hier liegt die max. Größe bei 2 TB. Außerdem können bis zu 256 Festplatten konfiguriert
werden (4 Ctrl. mit jeweils 64 Geräten). Die am SCSI Controller angehängt Festplatten unterstützen ab der Version Hyper-V V2 nun auch das An- und Abhängen
von Festplatten im laufenden Betrieb. Damit der SCSI Controller im Gastbetriebssystem genutzt werden kann, müssen die Integrationsdienste installiert worden sein.
Physische Festplatten die direkt an eine virtuelle Maschine angehängt werden (Pass-Through Disks), können beliebig groß sein.
Die maximale Größe aller virtuellen Festplatten die an eine virtuelle Maschine angehängt werden, beträgt 512 TB
Quelle: Microsoft Hyper-V Hardwareanforderungen
Schlagworte: 2008 R2, Boot, HDD, Hyper-V, Hyper-V V2, IDE, SCSI